Gleich in doppelter Weise war der Lions-Club in Sachen Masken-Spende unterwegs. Für das Altenheim St. Michael gab es 400 Schutzmasken und für die Sozialstation St. Elisabeth über 300 selbstgenähte Mund-Nasen-Masken.
 
Die filtrierenden Halbmasken (FFP2) hatte Lions-Mitglied Niko Reith über einen seiner Kontakte organisiert. 400 Stück waren es an der Zahl. Eigentlich sollten diese ja auch an zwei Altenheime gespendet werden, doch auch dort ist aktuell die Solidarität groß. "Als ich Hüfingen angerufen habe, hat mir dort der Heimleiter Helmut Matt gesagt, dass er ausreichend versorgt ist und dass, wenn jemand anderes nötiger braucht, wir doch lieber dort spenden sollen", erklärt Reith.
 
Beim Donaueschinger Altenheim St. Michael wurde Reith fündig. Dort konnte sich Dieter Münzer nicht nur über eine kurzfristige Hilfe durch die Maskenspende freuen, sondern auch über eine mittelfristige Unterstützung. Niko Reith gab ihm die Daten zu seinem Kontakt weiter. "Das ist noch viel wertvoller für das Altenheim", erklärte Reith.
 
Doch auch genäht wurde beim Lions-Club fleißig. "Es sind ein paar Mund-Nasen-Masken zusammengekommen", sagt Lions-Club-Präsident Wolfram Möllen. Bei den "paar Masken" handelt es sich dann allerdings um über 300 Stück, die in Eigenregie genäht wurden.
 
"Wir haben uns die Frage gestellt, wer entsprechend Bedarf hat", sagt Möllen. Denn der Lions-Club wollte dort unterstützen, wo die Nachfrage nach den selbstgenähten Mund-Nasen-Masken am größten ist. So konnte sich Bianca Beha, Leiterin der Sozialstation St. Elisabeth, für ihr Team über eine entsprechende Spende freuen. Schließlich haben die Mitarbeiter täglich Kontakt zu älteren Menschen, die sie pflegen und die sie bei ganz alltäglichen Dingen unterstützen – wo es eben auch um körperliche Nähe geht und kaum der erforderliche Sicherheitsabstand eingehalten werden kann.

Quelle: Schwarzwälder-Bote
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